Aktuelles » Tag des Lebens
Zahlreichen Veranstaltungen sollen auf die Schutzbedürftigkeit des Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod
hinweisen
Linz (11.06.2012, JfdL-mz). Rund um den 1. Juni, dem Tag des Lebens, wurde von den österreichischen Diözesen und Lebensschutzorganisationen in den letzten Maitagen die „Woche für das Leben“ gefeiert. Die zahlreichen Veranstaltungen sollen auf die Schutzbedürftigkeit des Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod hinweisen. Jugend für das Leben beteiligte sich ebenfalls mit Aktionen.
Vortragsreihe und Hl. Messen in Wien
In Wien gab es zum Tag des Lebens zwei Vorträge in der Katholischen Hochschulgemeinde mit vorhergehender heiliger Messe. Frau Dr. med. Karin Kroboth-Svoboda informierte am 30. Mai über die Wirkweisen und Nebenwirkungen der Anti-Baby-Pille sowie natürliche Alternativen. Als Schulärztin und wissenschaftliche Beraterin im Institut für Natürliche Empfängnisregelung brachte sie viele interessante Informationen. Die Anti-Baby-Pille ist kein Medikament gegen eine Krankheit, sondern setzt gesunde Frauen einem sehr hohen Risiko für Nebenwirkungen aus. Wissenswertes brachte die Referentin auch über die mögliche frühabtreibende Wirkung der Anti-Baby-Pille und über die Vorteile einer Natürlichen Empfängnisre-gelung. Details können Sie unter www.youthforlife.net/download/pille-bist_ du_sicher.pdf lesen und das Angebot an NER-Kursen können Sie der Seite www.iner.org entnehmen.
Der Vortrag am 1. Juni von zwei Wiener JfdL-Mitarbeitern über die Problematik der Abtreibung, vor allem hinsichtlich der psychischen Folgen für die Frauen, war ein weiterer wichtiger Beitrag. Am 3. Juni feierte Diözesanbischof Ludwig Schwarz im Linzer Dom eine Heilige Messe im Anliegen des Lebensschutzes und lud anschließend zum Fest des Lebens ein, an dem Jugend für das Leben mit einem Infostand mitwirkte.
Violinkunst für die Ungeborenen
Am 2. Juni betreute Jugend für das Leben Salzburg in Zusammenarbeit mit der Diözese einen Infostand am Platzl. Passanten bedankten sich für das Gespräch und für unsere Arbeit.
Eine junge Mutter mit einem zwei Monate alten Kind zeigte wahre Anteilnahme mit den Frauen, welche eine Abtreibung durchgeführt haben. Sieselber kenne Frauen in ihrem Bekanntenkreis, die von einer Abtreibung betroffen seien und das Erlebte verdrängen oder darunter leiden. Man bekomme eine andere Sichtweise auf die Problematik, wenn man selber Mutter sei, so die Passantin, mit dem Blick auf ihr Kind. Frauen müssten vor dem Trauma einer Abtreibung, das gänzlich wider ihrer Natur ist, bewahrt werden. Am Abend spielte der erste Geiger des Philharmonischen Orchesters Augsburg, Thomas Zbiral, in der Franziskanerkirche in Salzburg ein Benefizkonzert für das ungeborene Leben. Der Künstler begeisterte durch anspruchsvolle und edle Stücke von Paganini, Wieniawski und J.S. Bach.
Wallfahrt für das Leben auf den Linzer Pöstlingberg
Die traditionelle Wallfahrt für das Leben auf den Pöstlingberg in Linz fand dieses Jahr am 10. Juni statt. Am Kreuzweg vom Petrinum auf den Pöstlingberg, der vor der Messe stattfand, nahmen 100 Personen teil, in der Messe waren 300 anwesend. „Jedes Leben hat den hohen Wert, den Gott schenkt“, betonte der Hauptzelebrant Abt Maximilian Neulinger aus dem Stift Lambach. „Beten wir dafür, dass jedes ungeborene Leben auch die Chance hat zur Fülle des Lebens zu gelangen“, so Abt Maximilian weiter.
Hier sehen Sie Fotos zu den Veranstaltungen
Foto: Jugend für das Leben
