Hot » Pro-life-marsch der „Jugend für das Leben“
Von 15. Juli bis 5. August unterwegs von Salzburg nach WienSalzburg (15.07.2006, JfdL-nos). Mit einer Informations-Veranstaltung startete am Samstag der „pro-life-marsch“ in Salzburg. Durch Info-Folder und -Stand, durch Umfragebögen und Kinderhüpfburg versuchten die Mitarbeiter der Bewegung „Jugend für das Leben“ die Salzburger Bevölkerung für die unantastabare Würde jedes Menschen zu sensibilisieren, zugleich wurde eine Mahnwache vor den Landeskliniken abgehalten. Im April vorigen Jahres war auf die ausdrückliche Weisung von Landeshauptfrau Burgstaller in den Salzburger Landeskliniken eine Abtreibungsstation errichtet worden, wo seitdem etwa 1100 ungeborene Kinder durch Abtreibung ums Leben kamen. Groteskerweise klagt die Landeshauptfrau gleichzeitig über das drastische Sinken der Schülerzahlen. Diesen September werden beispielsweise etwa 1100 Schulanfänger fehlen.
Kurzfristig gab es beim Info-Stand Aufregung: Die Sozialistische Jugend trat mit einer Gegendemonstration an unseren Infostand und blockierte diesen. Die Demonstranten stellten sich gegenüber unserer Kinderhüpfburg mit einem Transparent auf, welches Abtreibungsforderungen enthielt. Kurze Zeit darauf wurde die Sozialistische Jugend von unserem Stand polizeilich weggewiesen.
Am Sonntag machten sich die Jugendlichen unter auf den Weg nach Wien. Das Motto des Marsches lautet:„Wie weit würdest du gehen, um ein Menschenleben zu retten?“. Aktuell befindet sich die „Jugend für das Leben“ in Strobl am Wolfgangsee. Tägliche Berichte von unserer Aktionswanderung finden Sie in unserem Internet-Tagebuch.
Jutta Lang erklärt den Sinn der Aktionswanderung: „Mutter Teresa sagte, als ihr der Friedensnobelpreis verliehen wurde: 'Der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes.' Mit unserem Marsch rufen wir zum Frieden mit den ungeborenen Kindern auf. Niemand ist derzeit in unserem Land so sehr bedroht wie sie: Laut dem Abtreibungsunternehmer Fiala werden jährlich 60.000 Kinder abgetrieben. Die WHO schätzt etwa 46 Millionen Abtreibungen weltweit. Wahrer Friede wird erste dann herrschen, wenn das Recht auf Leben jedes einzelnen Menschen – geboren oder ungeboren – ohne Einschränkungen respektiert wird.“
Grußwort vom Wiener Erzbischof, S.E. Christoph Kardinal Schönborn:
„Mit großer Freude begrüße ich den Marsch der ‚Jugend für das Leben’ vom 15. Juli bis 5. August 2006 von Salzburg nach Wien, der für die Würde jedes Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod sensibilisieren soll. Auf ihrer Wanderung wünsche ich allen Jugendlichen Gottes Segen, damit immer mehr Menschen durch ihren Einsatz von einer Kultur des Lebens erfüllt werden.“
+ Christoph Kard. Schönborn, Wien April 2006
Fotos zum Pro Life Marsch im Fotoarchiv

pro life marsch 06

